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Cauda-Syndrom

Synonyme: Kauda-Syndrom, Cauda-equina-Syndrom

Kurzdefinition (TLDR): Das Cauda-Syndrom ist ein neurochirurgischer Notfall durch Kompression der Nervenbündel im unteren Spinal­kanal.

Ausführlich: Beim Cauda-Syndrom werden die Nervenwurzeln der Cauda equina – dem Pferdeschweif-artigen Nervenbündel unterhalb des Rückenmarks – massiv eingeklemmt, meist durch einen großen Bandscheibenvorfall. Alarmzeichen: plötzliche Reithosenanästhesie (Taubheit im Genital-/Gesäßbereich), ungewollter Abgang von Urin oder Stuhl, zunehmende Lähmung beider Beine. Jede dieser Konstellationen ist ein Notfall und erfordert die sofortige Vorstellung in einer Klinik-Notaufnahme. Eine rasche Dekompression ist entscheidend, um bleibende Schäden zu vermeiden.

Siehe auch:Diagnose Bandscheibenvorfall

Dr. med. Farman Hedayat · 25.04.2026