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Dekompression (Wirbelsäule)

Synonyme: Spinale Dekompression, Entlastungs-Operation

Kurzdefinition (TLDR): Dekompression bezeichnet jeden operativen Eingriff, der einem eingeengten Nerven oder Rückenmark wieder Platz schafft.

Ausführlich: Die Dekompression ist das Kern­prinzip der Wirbelsäulen­chirurgie: Ob bei Bandscheiben­vorfall, Spinalkanal­stenose oder Wirbelgelenkzyste – Ziel ist stets, den Druck auf Nerven­wurzeln oder Rückenmark zu reduzieren. Dafür werden – je nach Situation – eingeengende Bandanteile (Ligamenta flava), knöcherne Anbauten oder Bandscheiben­material mikrochirurgisch oder endoskopisch entfernt. In manchen Fällen wird die Dekompression mit einer Stabilisierung kombiniert (Spondylodese).

Siehe auch:Therapie Spinalkanalstenose LWS · → Therapie Spinalkanalstenose HWS

Dr. med. Farman Hedayat · 25.04.2026