Dekompression (Wirbelsäule)
Synonyme: Spinale Dekompression, Entlastungs-Operation
Kurzdefinition (TLDR): Dekompression bezeichnet jeden operativen Eingriff, der einem eingeengten Nerven oder Rückenmark wieder Platz schafft.
Ausführlich: Die Dekompression ist das Kernprinzip der Wirbelsäulenchirurgie: Ob bei Bandscheibenvorfall, Spinalkanalstenose oder Wirbelgelenkzyste – Ziel ist stets, den Druck auf Nervenwurzeln oder Rückenmark zu reduzieren. Dafür werden – je nach Situation – eingeengende Bandanteile (Ligamenta flava), knöcherne Anbauten oder Bandscheibenmaterial mikrochirurgisch oder endoskopisch entfernt. In manchen Fällen wird die Dekompression mit einer Stabilisierung kombiniert (Spondylodese).
Siehe auch: → Therapie Spinalkanalstenose LWS · → Therapie Spinalkanalstenose HWS